Zitat

6. Juli

„Wenn wir bereit sind, auf den anderen zuzugehen und ihm zu begegnen, ganz ohne Vorurteile, da kann sich eine Menge auftun, ich finde das herrlich.“

Ausschnitt Männer K

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22 Gedanken zu „6. Juli

    • Musst du auch nicht, doch kennst du es, wenn Vorurteile aufgehoben werden und du den Menschen kennen lernst, von dem du vorher noch ganz anderes im Kopf und in gemachten Schubladen dachtest. Plötzlich öffnen sich die Schubladen und zeigen, Menschen passen gar nicht in dieses Laden hinein.

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    • Stimmt, die Praxis ist oft anders als die Theorie. Mich freute, dass der Satz so mitten aus der Praxis kam. Da hat eine Frau Menschen erlebt, von denen sie zuvor anderes im Kopf hatte und sie sagte, es war, als seien Vorurteile gesprengt worden.

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  1. Das ginge leicht, wäre unsere Erziehung dem entsprechend, aber wir lernen ja als Kinder verhaltensweisen zu beobachten, vor allem die von unserem direkten Umfeld und dort merkt sich unser Gehirn, wem wir wie begegnen sollten. Neugierig bleiben wir in der Regel nur, wenn sich die neue Begegnung nicht in ein erlerntes Schema einfügen lässt. So sollte sich der Mensch einst vor gefährlichen Situationen schützen, um zu überleben. Es ist verdammt schwer die eigene Evolutionsgeschichte mit reiner Vernunft und Logik auszutreiben um unvoreingenommen zu bleiben. Sprache wäre da die einzige Lösung, doch ist diese oft nicht die gleiche, selbst unter Gleichsprachlichen, siehe Bayern und Norddeutsche. Es bleibt also eine individuelle Auseinandersetzung mit der Begegnung, täglich :-)

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  2. Es bewahrheitet sich für mich immer wieder das alte Sprichwort: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Begegne ich dem Fremden offen, dann ist er es meist auch, auch wenn wir uns nur mit mani e ai piedi verständigen können.

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  3. Toleranz ist die Grundvoraussetzung und auch für die gibt es Grenzen.
    Es ist mir erst gestern in der Straßenbahn aufgefallen, wie mir sogar meine so tolle sprichwörtliche Toleranz abhanden kommen kann…Sie macht sich dann sofort aus dem Staube und nur noch Unverständnis macht sich breit in mir.

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  4. Eine schöne Erfahrung hatte ich kürzlich, als ich eine der Nachbarinnen „unter dem Baum“ näher kennenlernte. Sie machte zuvor eher ein ernstes, vielleicht etwas verdrießliches Gesicht. Als wir ins Gespräch kamen, stellte ich fest, daß sie den Schalk im Nacken hat. Jetzt unterhalten wir uns öfter und haben Spaß dabei :-) Ich kenne aber auch die anderen Situationen. Es ist immer toll, schöne Erfahrungen zu machen und sich positiv überraschen zu lassen :-)

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    • Danke für dein Erzählen. Eine schöne Geschichte und gute Erfahrung. Genau das ist es, das Einlassen und Kennenlernen und überrascht werden.
      Schalke im Nacken verstecken sich manchmal und wie schön, wenn sie entdeckt werden.

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  5. Oh weh, wie weit wir doch davon noch entfernt sind. Das schaffen wir ja kaum innerhalb der Familie oder dem Arbeitsplatz.
    Scannen – urteilen.

    Wie hart muss jeder einzelne an seinen Mustern arbeiten, um dieses Verhalten abzumildern.

    Demut ist eine versteckte und wenig beachtete Art, die Welt zu sehen.
    Schwer, sie zu leben.

    ABER!
    Wir arbeiten daran und bleiben am Ball, will ich meinen, Stück für Stück einer offenen und wertfreien Begegnung entgegen.

    Freu mich drauf :-)

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    • Ja, wir arbeiten dran und es gibt sie, die vielen Menschen, die Vorurteile ablegen und sich überraschen lassen. Egal, ob es auf der Arbeit, in der Nachbarschaft ist oder das Leben mit anderen Kulturen betrifft. Es gibt diese guten Erfahrungen und Menschen, die davon erzählen.
      Genau, lass uns weiterhin darauf freuen!

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