365 Sätze…

Wörter Findesatz

 

365 Sätze…

haben hier eine kleine Blog-Bühne bekommen. Sätze, die mir in dem zurückliegenden Jahr begegnet sind, hinter denen Menschen und Geschichten stehen. Da das 365-Tage-Projekt nun zu Ende ist, nehme ich das zum Anlass, eine kleine Rückschau zu halten.

Als ich am 1. Januar begonnen habe, wusste ich nicht, wohin das führen mag. 365 Tage später kann ich sagen, dass es zu viel Freude, bewussterem Hinhören, gutem Austausch und viel Herzlichkeit geführt hat. Ich habe hier wunderbare Menschen, deren Kreativität und Einmaligkeit kennenlernen dürfen.

Das Projekt lebt durch die vielen wundervollen Menschen, die mich umgeben und diese Sätze sagen, manchmal unwissentlich und scheinbar zufällig. Die Sätze sind in allen möglichen Situationen entstanden, bei einem Treffen, einem Telefonat, bei einem Seminar, am Küchentisch, beim Tanz, im Café oder an der Kasse im Laden um die Ecke.

Findesatz lebt durch euer Lesen und nicht zuletzt durch eure Kommentare. Dieser Austausch überrascht und erfreut mich immer wieder.

Lieben Dank euch allen an dieser Stelle für jeden Besuch, jedes Lesen und Wörter schenken!

Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wie es nach den 365 Tagen weitergeht. Pausieren? Weitermachen? Aufhören? Ein neues Projekt starten?

Da ich auch weiterhin von Wörtern umgeben und mir sicher bin, dass mich auch im neuen Jahr Sätze ansprechen und berühren, geht es weiter.

Deshalb heißt es ab Morgen:

Findesatz II

Ganz herzlichen Dank allen Leserinnen und Lesern!

Kommt gut ins neue Jahr, das Wunderbares für euch bereithalten möge!

 

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Award

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Lange ist es her, dass Cynthia (http://moinuntschuess.wordpress.com/) und Holger (http://photoproject365days.wordpress.com/) mich mit einem Award überrascht haben. Ich habe mich über diese Wertschätzung gefreut. Bisher habe ich leider nicht auf die Fragen geantwortet. Weitere Awards hatten sich dazwischen geschoben. Doch auch eure schönen Fragen, liebe Cynthia und lieber Holger, möchte ich gerne beantworten. Ich bündle sie zu einem Award, damit es nicht zu viele Fragen sind und hoffe, das ist für euch okay. Danke euch beiden nochmals!

Da der vorherige Award noch nicht allzu lange her ist, werde ich nicht weiter nominieren. Doch möchte ich all den Blogschreiberinnen und -schreibern, denen ich hier begegne, an dieser Stelle sagen: Schön, dass es euch und eure Kreativität, eure inspirierenden Gedanken, Worte und Bilder gibt!

Und hier kommen sechs Fragen von Holger:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Da war die Idee, jeden Tag etwas Kleines entstehen zu lassen, um dann am Ende des Jahres auf einen Berg Kreativität schauen zu können.

2. Welches Buch hat dich berührt oder begeistert?

Es gibt viele Bücher, die mich berühren und begeistern. Da du ein konkretes hören möchtest, greife ich dieses heraus: „Das ist das Leben“ von Francoise Héritier. Ein kleines Buch, in dem die Autorin Momente aufschreibt, die unser Leben ausmachen und bereichern. Das Buch enthält eine Sammlung an Dingen, eine „Blütenlese der Sinne“. Ich finde, es spiegelt die Fülle des Lebens wieder, all die großen und kleinen Momente, die unser Leben prägen. Das Buch lädt ein, das Leben zu feiern.

3. Tee oder Kaffee?

Morgens und nachmittags Kaffee, zwischendurch und abends gerne Tee.

4. Was ist dein Lieblingsspruch/-zitat?

Das ändert sich, im Moment mag ich diesen gerne: Manchmal warten wir mit bestimmten Dingen so lange, als hätten wir noch ein zweites Leben im Koffer.

5. Stadt oder Land?

Leben auf dem Land, zwischen Maulwurfshügeln und Bienen; sehen können, wie die Sonne auf- und untergeht und nachts die Sterne funkeln. Die Stadt allerdings nah genug, um deren Kultur und Angebote genießen zu können.

6. Ein Abend ohne Internet, wie verbringst du den?

Gerne mit der Familie oder Freunden. Viele Möglichkeiten, wie er zu füllen ist. Um nur drei zu nennen: erzählend, spielend oder lesend.

Und hier sechs weitere Fragen von Cynthia:

7. Wann hast du zum letzten Mal etwas Neues gemacht und was war es?

Heute. Wenn auch nur was Kleines, doch auch etwas kleines Neues ist etwas Neues. Ich bin mit dem Rad gefahren und habe mich von einer Strecke einladen lassen, die ich noch nie zuvor gefahren bin.

8. Wie war das für dich?

Gut! Ich dachte: „Wie schön, hier war ich noch nie. Diese Unterführung habe ich noch nie gesehen. Wo komme ich da wohl raus?“ Ich finde, wir sollten uns neben dem wunderbar Vertrauten, immer von neuen Ideen einladen lassen und sei es nur, indem wir einen anderen Fahrweg als den üblichen wählen. Es erweitert die Sichtweise.

9. Welchen Moment würdest du am liebsten aus deinem Leben herausschneiden?

Keinen. Sie gehören alle dazu. Ich habe das Gefühl, wenn ich einzelne Momente herausschneiden würde, dann wäre es nicht mehr mein Leben. Deshalb nehme ich sie alle.

10. Stell dir vor, Du könntest einen Tag lang im Körper eines Menschen anderen Geschlechts leben… was würdest du dann tun?

Ich glaube, ich würde einfach durch die Stadt gehen und schauen, wie es sich anfühlt. Den Tag sich entwickeln lassen, in einem Café sitzen, Obst kaufen, Leute ansprechen, wunderbar Alltägliches und schauen, was wäre anders und warum.

11. Was bringt dich zum Weinen?

Das können Zeilen in einem Buch oder eine Szene in einem Film sein. Trauer ebenso wie intensiv gespürte Dankbarkeit kann mich zum Weinen bringen.

12. Was zum Lachen?

Situationen, die plötzlich entstehen und aus irgendwelchen Gründen das innere Lachen kitzeln. Ich kenne diese Lachkrämpfe, die gerade dann nicht aufhören, wenn sie aufhören sollen, da zum Beispiel gerade die Bedienung auf eine Bestellung wartet.

 

Schöne Fragen hattet ihr, liebe Cynthia und lieber Holger!

Herzliche Grüße euch und allen Leserinnen und Lesern!